Ich habe gekniffen!
Heute wollte ich meinen Honigraum nun endgültig in Ordnung bringen. Als ich die Kiste geöffnet hatte, sah ich dann, dass in wenigen Tagen bereits viel Wildbau stattgefunden hatte - und habe mich entschlossen, alles so zu belassen. Es hätte sich nicht mit meinem Verständnis von wesensgemäßer Bienenhaltung vertragen, den ganzen Honigraum frei zu schneiden.
Die restlichen Mittelwände waren auch herausgerutscht. Aber (links oben im Foto) von den Bienen selbst angebaut und befestigt worden. Schon toll.
Mir ist klar, dass ich das Problem nun auf die Honigernte verschoben habe. Ich werde den Varroa-Befall mit der Puderzuckermethode gut prüfen. Vielleicht habe ich Glück - ich hatte im vergangenen Jahr keinen Befall. Sollte das wieder so sein, ernte ich erst spät im Jahr, vielleicht erst im Winter. Es gibt ja hier im Forum den netten Beitrag von rannung über die Honigernte im Winter
http://forum.bienenkiste.de/forums/thread/1168/wabenhonig-ernte-am-3-advent#dis-post-6718
Geht natürlich nur, wenn man auf die Varroabehandlung im Sommer verzichten kann.
Ansonsten muß ich mit Kärcher o.ä. versuchen, die Honigwaben vor der Ernte möglichst bienenfrei zu bekommen.
Was lehrt mich das? Beim nächsten Mal das Eröffnen des Honigraumes und das Einsetzen der Mittelwände frühzeitiger und sorgfältig machen! Und gleich im Anschluß kontrollieren, ob alles gut sitzt. Im nächsten Jahr werde ich wohl auch die Leisten-Mittelwände im Honigraum gegen Rähmchen ersetzten, das ist stabiler. Und im Honigraum findet ja so wie so kein Naturbau statt - warum dann nicht die stabilere Variante mit Rähmchen wählen?
[Hinweis: sibylle hat den Beitrag zuletzt am vor 6 Jahren, 4 Monaten geändert.]