Ups, das mit der Königin ist allerdings ein Hammer. Hast Du ein Bild gemacht?
War die Kiste geschwärmt dieses Jahr? Dann müsste die Königin ja frisch sein und ein Tod aus Altersschwäche ist eher unwahrscheinlich.
Varroa - mit 15 Milben / 50 g liegst du laut Tabelle an der Grenze zu etwas tun müssen und es ist schon viel zu kalt. Ausserdem ist die tatsächliche Varroabelastung stark abhängig vom Brutstatus (brav, das Du aufmachst und nach Brut schaust.
Mal überschlagen: 15 freie Milben auf 50 g Bienen sind 450 auf 1,5 kg Bienen, wenn Dein Volk mittelstark ist.
In der Brut sind 80 % der Milben. Also ca 2500 Milben ingesamt - so als Idee, was drin sein könnte. Reicht um die letzten 2200 Brutzellen quantitativ mit Viren überquellen zu lassen.
In der Schweiz darfst Du Oxalsäure verdampfen,
Im Magazin kannst Du die verdeckelte Brut vorher ausschneiden und dann einmal verdampfen.
In der Bienenkiste müsstest Du 5 x im Abstand von 3 Tagen, um alle Varroen los zu sein.
Ich habe am Wochenende eine Warre mit hohem Varroafall neu gestartet (Experiment). Die toten Bienen von der Aktion habe ich heute einmal größensortiert (hihi, neues Wissen umgesetzt).
Hier um die 2/5 offensichtlich geschädigter Bienen.
Die 1,4 kg nackte Bienen haben nach Behandlung in zwei Tagen 640 Varroen hergegeben
Keine Ahnung, ob es die Bienen überstehen.
Reinvasion ist immer so ein Wort. Das ist schwer zu belegen. Auch ich hatte schon September / Oktober in 4 Wochen eine Verzehnfachung der Milbenzahl - ohne großartige Gewichtszunahme der Beute.
Berichte gern, auch mit Bild jetzt und zur Winterbehandlung.
Letztes Jahr sind meine beiden Völker, die im Herbst noch in diesem Rahmen Varroa hatten zwischen Februar und März verschwunden, also recht spät für Varroa-Verluste.
Gruß, Gunnar