Nun also: noch ein Dach!
Kevins Dach war auch mein Favorit- es ist ein sehr gelungener Entwurf, recht einfach zu bauen und nur zu
empfehlen. Jürgen von den Bremer KistenImkern hat noch den Verbesserungsvorschlag des durchgehenden
Firstbalkens (Firstpfette sagt der Zimmermann) mit ausgeklinkten Giebel- oder Sparrendreiecken- vielleicht schickt
er noch ein paar Bilder.
Meine Sorge war allerdings bei uns da oben auf dem Dach in 14 Meter Höhe und freistehend, dass ich das bei
unseren gelegentlich doch recht steifen Brisen dann ganz bald einmal 14 Meter tiefer wieder auffegen kann. Und
dann kam meine Frau mit dem Gedanken: du hast doch vor einiger Zeit so ein schönes fliegendes Gründach
gebaut, das könnte den Bienen doch auch gefallen. Gute Idee, ist schön schwer und fliegt nicht wech und wenn
man eh schon einen Kran hat...
...also einen Plan gemalt...
...ein paar Bretter, Spaxies, Akkuschrauber...
...und los gehts. Das Holz ist 18mm wasserfest verleimte Douglasie, vulgo Schalholz, unkaputtbar, die Unterkanten
der Seitenhölzer nach innen tüchtig gefast, damit da nicht so dicke Tropfen hängen bleiben
Alle Löcher mit Acryl gedichtet (ja, geht auch anders, aber geht auch so) und Andreas hat noch einen guten Schluck
Originalfarbe gespendet. Das weiße Gewebe ist Filtermattenmeterware für die Dunstabzughaube, ein wunderbares
Zeug für alles und jedes und sehr unökologisch, aber filtert das anfallende Überschusswasser, welches dann über
den kleinen Messinghahn reguliert ablaufen kann (...sonst wird die ganze Erde ausgespült, der Hahn verstopft und
die Pflanzen haben nix mehr zu beissen...). Die dunklen Punkte sind kleine Anmischbecher für Gips (recyceltes
Irgendwas), aus dehnen...
nun kleine Biotope mit Sandfüllung, Steinchen, Rinde und Ästen geworden sind- werden später mit Wasser gefüllt,
damit die Kleinen es mit ihrem Durst nicht so weit haben.
Fortsetzung folgt
[Hinweis: norbert hat den Beitrag zuletzt am vor 7 Jahren, 4 Monaten geändert.]